Home Cars Im Westen ist nicht gut Zucker schlecken

Im Westen ist nicht gut Zucker schlecken

21
0

Früher als «Weisses Gold» bezeichnet, kämpft der Schweizer Zucker heute um seine Rentabilität, unter anderem weil Schädlingsbefall wie auf diesem Feld zu Ernteausfällen führt.
Früher denn «Weisses Gold» bezeichnet, kämpft jener Schweizer Zucker heute um seine Rentabilität, unter anderem weil Schädlingsbefall wie aufwärts diesem Feld zu Ernteausfällen führt.

Diesen Montag diskutiert jener Nationalrat darüber, inwieweit die Schweizer Zuckerproduktion ab nächstem Jahr gefördert werden soll. Betroffen davon sind die Bauern, immerhin wenn schon die Fabriken. Sie fürchten um die Zukunft jener Marke «Schweizer Zucker».

Silvan Ziegler ist seitdem seiner Kindheit mit den Zuckerrüben verbunden. Schon sein Vater pflanzte die Kultur an, und er half denn Bub tatkräftig beim Anbau mit. Früher war es noch nötig, die Hälfte jener kleinen Pflänzchen nachdem kurzer Zeit wieder auszurupfen, denn man musste zweifach so viel und so innig ansähen, um den Ertrag zu sichern. Wie «traumatisch» umschreibt Ziegler die Erfahrungen aus Kindheitstagen, lacht immerhin nun. Er möge die Pflanze halt irgendwie solange bis heute.

Seit dem Zeitpunkt sein Vater den Landgut geführt hat, hat sich im Zuckerrüben-Anbau einiges getan. Wo in jener letzten Generation noch jeder Stoffel einzeln seine paar Tonnen Rüben in die rund 25 Kilometer entfernte Zuckerfabrik in Frauenfeld gefahren hat, wird heute regional abtransportiert. «Die manuelle Arbeit ist mit den Jahren weniger geworden und dank jener Pflanzenschutzmittel sind die Erträge sehr stabil», sagt Ziegler. Wenig Pomp, viel Ertrag, die Zuckerrüben waren zeitweise ein sehr gutes Laden.

Westschweiz insbesondere betroffen

Doch in den letzten Jahren litt die Attraktivität: Dasjenige Verbot des Pflanzenschutzmittels Gaucho im Jahr 2019 führte zu grossen Ernteausfällen, insbesondere die Westschweiz war stark betroffen: Solange bis zu 50 v. H. weniger Ertrag konnte aufwärts den welschen Feldern wegen Schädlingsbefalls erzielt werden, zudem sank jener durchschnittliche Zuckergehalt jener Pflanzen.

Nicht nur die Ernte litt in den vergangenen Jahren, wenn schon jener Zuckerpreis geriet immer mehr unter Pressung. 2017 hob die EU die Exportbeschränkung aufwärts und löste eine Überproduktionswelle aus. Dies hatte wenn schon Auswirkungen aufwärts den Schweizer Markt, denn jener Zuckerpreis orientiert sich gemäss dem bilateralen Abmachung freimütig an dem jener EU. Die beiden Schweizer Zuckermühlen, die von jener Schweizer Zucker AG betrieben werden, verzeichneten Verluste in Millionenhöhe, die Zukunft jener Marke «Schweizer Zucker» war nicht mehr gesichert.

Um den Abwärtsstrudel aufzuhalten, schnürte jener Ländervertretung 2019 ein Massnahmenpaket: Wie Kompensation zu Händen die Ernteausfälle jener Bauern erhöhte er die Flächenbeiträge zu Händen Zuckerrübenfelder temporär um 300 Franken pro Hektar und Jahr. Zusätzlich führte er verknüpfen Grenzschutz ein, um den Stärke des Imports aufwärts den Schweizer Zuckerpreis abzudämpfen, 70 Franken Mindestzölle zu tun sein seither pro Tonne ausländischen Zuckers gezahlt werden.

Parlament muss zusätzlich die Zukunft entscheiden

Doch die Tage dieses Pakets sind gezählt, Finale Jahr läuft es aus. Diesen Montag diskutiert jener Nationalrat in jener Sondersession zusätzlich Ansätze, wie die Zukunft des Schweizer Zuckers gesichert werden kann.

Sondersession im Nationalrat

Die grosse Kammer kommt heute Montag  zur Sondersession zusammen, die solange bis am Mittwoch andauert. Behandelt wird neben dem Zucker-Massnahmenpaket unter anderem die Organspende, die Bewertung jener Handys von Asylsuchenden und die Versicherungsaufsicht.

Die Nationalratskommission zu Händen Wirtschaft und Gebühren will den Grenzschutz zwar einbehalten, jedoch die individuellen Flächenbeiträge senken. Um Anreize zu Händen verknüpfen ökologischeren Anbau zu setzen, sollen zu Händen Bio-Anbau 700 und zu Händen IP-Suisse-Anbau 500 Franken mehr rausspringen, während die konventionellen Betriebe 600 Franken weniger erhalten sollen.

Bauer Silvan Ziegler kontrolliert seine Zuckerrübensprösslinge auf Schädlingsbefall.
Stoffel Silvan Ziegler kontrolliert seine Zuckerrübensprösslinge aufwärts Blattlaus-Befall. Solange bis die Rüben geerntet werden können, vergehen noch mindestens acht Monate.

Beiläufig Stoffel Ziegler wäre von jener Reduktion betroffen, da er verknüpfen konventionellen Fabrikationsstätte führt. Zurzeit hat er aufwärts 7,5 Hektaren Zuckerrüben angebaut, pro Hektar verdiene er circa 5700 Franken pro Jahr, die 2100 Franken Förderungsgeld inklusive. Gen die Frage, ob er selbst c/o Spekulation jener Motion weiterhin Zuckerrüben wachsen lassen würde, muss Ziegler nicht tief studieren. «Die Zuckerrübe wäre zu Händen meinen Fabrikationsstätte nachdem wie vor lukrativer, denn zum Vorzeigebeispiel aufwärts Weizen umzusteigen», sagt er.

Er profitiert von den idealen Verhältnissen und den schweren Böden aufwärts seinem Fabrikationsstätte, wenn schon jener Pilzbefall im Herbst ist weniger bedeutend, dank jener höheren Position. Dasjenige wirkt sich aufwärts den Ertrag aus: Dieser ist teilweise um verknüpfen Fünftel grösser denn in anderen Regionen.

Schweizweit gesehen würde die Zeche des Motionsantrags immerhin nicht aufgehen, sagt Ziegler, jener sich wenn schon im Vorstand jener Schweizer Zuckerrüben-Bauern engagiert: «81 v. H. jener Zuckerrüben-Bauern pflanzen momentan konventionell an und würden drum weniger Geld bekommen.»

Viele dieser Bauern seien schon jetzt am Poster, denn ein Grossteil jener Zuckerrüben wird in jener Westschweiz angebaut, die von den Schädlingen insbesondere betroffen ist. «Solche 600 Franken weniger könnten zu Händen manche jener ausschlaggebende Grund sein, um aufwärts eine andere Kultur umzusteigen», vermutet Ziegler. Er spricht sich drum zu Händen den Minderheitsantrag aus, jener die Flächenbeiträge zu Händen Bio- und IP-Suisse-Anbau nur um 200 Franken steigern und den Gebühr zu Händen konventionelle Betriebe unverändert lassen will.

Intensive Wissenschaft nachdem resistenten Sorten

Beiläufig die Schweizer Zucker AG befürchtet, dass durch die Reduktion jener Beiträge Flächen wegfallen könnten. «Die Umsetzung des Mehrheitsantrags würde mittelfristig die Schliessung einer jener Fabriken und somit die Stagnation jener Schweizer Zuckerproduktion bedeuten», sagt Andreas Offen, Verwaltungsratspräsident. Eine unabhängige Studie zeige, dass die Produktion mit nur einer Fabrik nicht rentabel sei. Dasjenige Finale jener inländischen Herstellung sei nicht nur im Hinblick jener Selbstversorgung ein Problem. «Jener Importzucker ist nachweislich weniger nachhaltig denn Schweizer Zucker», sagt Offen.

Zu Gunsten von Stoffel Ziegler ist lichtvoll, dass die Gelder nur nicht reichen werden, um genug Bauern c/o jener Stange zu halten, die Schädlingsbefälle seien zu massiv. Er fordert eine Ausnahmebewilligung zu Händen dasjenige Pflanzenschutzmittel Gaucho. Beiläufig in Deutschland sei die Nutzung des Mittels teilweise wieder erlaubt worden, weil die Konsequenzen des Verbots nicht tragbar waren.

Unter anderem müsse man aufwärts resistente Sorten warten, «immerhin solange bis die gezüchtet sind, dauert es Jahre», sagt er. Nicht nur jener Vereinigung arbeitet drum schon aufwärts Hochdruck an jener Exploration von neuen Sorten, wenn schon die Schweizer Zucker AG hat in Zusammenarbeit mit Agroscope ihre Bemühungen in diesem Umfeld intensiviert.

Es kann immerhin gut sein, dass die Schädlinge aus jener Westschweiz schneller sind und vor jener Einleitung einer resistenten Sorte die Ostschweiz und wenn schon Zieglers Felder hinhauen. Dann müsste wenn schon er sich gut dominant, ob sich jener Anbau jener Zuckerrübe, die er doch so mag, zu Händen seinen Fabrikationsstätte noch rentiert.



Source