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Alpstein – Fählensee, das Sorgenkind: Neuste Untersuchungen klären auf, warum die Fischbestände im See seit Jahrzehnten sinken

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Alpstein

Fählensee, dies Sorgenkind: Neuste Untersuchungen läutern aufwärts, warum die Fischbestände im Weiher seither Jahrzehnten sinken

Tief rätselte man extra dies langsame Schwinden jener Fischbestände im Fählensee im Alpstein. Die Ergebnisse einer Untersuchung nach sich ziehen nun aufgezeigt, dass jener Weiher schon vor Jahrhunderten zusammensetzen uncharakteristisch hohen Nährstoffgehalt hatte.

Leserbild: Der Fählensee im Alpstein ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Im Hintergrund ist der Altmann zu sehen.

Leserbild: Dieser Fählensee im Alpstein ist ein beliebtes Ziel zu Händen Wandersmann. Im Hintergrund ist jener Altmann zu sehen.

Picasa

Im stillen Wasser spiegeln sich unqualifiziert bewachsene Felswände. Im Westen ragt jener Altman, des Säntis dicker Teppich Bruderherz, steil und stolz in den Himmel empor. Die von Weide bedeckten Ufer laden Wandersmann zu einer weit ersehnten Pause ein.

Doch die Idylle trügt. Dieser Fählensee ist dies Sorgenkind unter den Appenzeller Alpsteinseen. Dieser ungewöhnlich hohe Nährstoffgehalt macht ihn zu einem dürftigen Lebensraum zu Händen Fische und andere Wasserbewohner. Denn dieser führt zu übermässigem Algenwuchs, welches dem Wasser den Sauerstoffgas entzieht. Und so sinken seither Jahrzehnten die Fischbestände im kristallklaren Bergsee.

Es sei anzunehmen, dass ein Teil jener im Wasser enthaltenen Nährstoffe aufwärts die seither Jahrhunderten vorhandene Alpwirtschaft in jener Region zurückführen sei, sagt Manuela Schwizer, stellvertretende Leiterin jener Fachstelle Gewässerschutz des Kantons Appenzell Innerrhoden. Solange bis ins Jahr 2001 wurden zudem die Abwässer des nahe gelegenen Berggasthauses Bollenwees extra eine Kleinkläranlage in den Fählensee eingeleitet, welches ebenfalls zur Nährstoffsituation beigetragen habe.

Manuela Schwizer, stellvertretende Leiterin Fachstelle Gewässerschutz Appenzell Innerrhoden.

Manuela Schwizer, stellvertretende Leiterin Fachstelle Gewässerschutz Appenzell Innerrhoden.

PD

«Doch alleinig indem lassen sich dermaßen hohe Mengen an Gesamtphosphor nicht exemplifizieren.»

So blieb es nachhaltig ein Rätsel, welches den idyllischen Weiher so wenig einladend zu Händen Tiere macht.

Untersuchung bringt neue Erkenntnisse

Die Ergebnisse einer Sedimentkernuntersuchung vom letzten Monat des Sommerbeginns unter jener Pipeline von Ueli Nef, Jagen- und Fischereiverwalter des Kantons Appenzell Innerrhoden, einbringen die Problembeseitigung des Rätsels nun ein erhebliches Stück näher. Sie nach sich ziehen aufgezeigt, dass jener Weiher solange bis zurück ins 13. Jahrhundert schon zusammensetzen uncharakteristisch hohen Nährstoffgehalt hatte. Dies habe wesentlich mit dem phosphorhaltigen Gestein im Speckgürtel des Sees zu tun, sagt Schwizer.

Die Sedimentproben, die Nef während eines Tauchgangs mit einem vierköpfigen Team entnommen hat, ergaben, dass am Seegrund immense Mengen an Phosphor vorhanden seien.

Tauchgang vom 25. Juni 2020 zur Entnahme von Sedimentproben und Beurteilung der Lebensraumsituation entlang der Uferhalden.

Tauchgang vom 25. Monat des Sommerbeginns 2020 zur Entnahme von Sedimentproben und Evaluation jener Lebensraumsituation weiter jener Uferhalden.

Zeichnung: PD

Schwizer sagt, dass dies problematisch sei, denn frühere Untersuchungen hätten loyal, dass jener Weiher in tieferen Bereichen zeitweise keinen Sauerstoffgas mehr im Wasser aufweise. «Unter sauerstofflosen Bedingungen wird jener Phosphor wieder ins Wasser rückgelöst. Dieser Weiher düngt sich so selbst, welches zu vermehrtem Algenwachstum führt.» Am Finale führe dies zu einer Verschlammung und Veralgung des Gewässerbettes, aufgrund dessen kaum Lebensraum zu Händen Fischnährtiere wie Insektenlarven vorhanden sei.

Unterwasserfoto von veralgten Ästen im Fählensee.

Unterwasserfoto von veralgten Ästen im Fählensee.

Zeichnung: PD

«Meines Wissens ist jener Fählensee in dieser Hinsicht einzigartig», sagt Schwizer. Man kenne solch hohe Nährstoffkonzentrationen von Seen in stark landwirtschaftlich geprägten Gebieten wie zum Beispiel dem Hallwilersee, dennoch zu Händen zusammensetzen Bergsee sei dies höchst uncharakteristisch. Die anderen beiden Seen im Alpsteingebirge hätten sie Problematik sogar nicht.

Man ist nachhaltig im Dunkeln getappt

Ueli Nef sagt extra die Ergebnisse seiner Untersuchung:

Ueli Nef, Jagd- und Fischereiverwalter Appenzell Innerrhoden.

Ueli Nef, Jagen- und Fischereiverwalter Appenzell Innerrhoden.

PD

«Selbst betrachte dies ein Stück weit denn zusammensetzen Perforation.»

Die Untersuchung habe wesentlich dazu beigetragen, die Erkenntnisse zum Fählensee abzurunden. «Es war wichtig, empirisch und transparent an sie Frage heranzugehen», sagt er. Man habe deswegen die Gesamtheit sauber dokumentiert und festgehalten.

Tief sei man im Dunkeln getappt, sagt Nef. Man habe sich viele Fragen gestellt und sei sogar zu Händen den Zustand des Sees kritisiert worden. Mit den neuesten Erkenntnissen wisse man jetzt, warum die Fische im Weiher nicht gedeiht seien.

Im Fählensee gäbe es denn sogar natürlicherweise keine Fische. Nef sagt, sie seien von Menschenhand dort ausgesetzt worden. Dasjenige liege schon mehrere Jahrhunderte zurück.

«Historische Quellen bezeugen, dass die Kolonisation von Fischen im Weiher nie wirklich gut funktioniert hat.»

Ob man im Fählensee in Zukunft wenngleich weiterhin Forellen aussetzen wird, damit Fischer sich weiterhin an jener idyllischen Kulisse erfreuen die Erlaubnis haben, ist noch unklar. Dieser Entscheid liegt jetzt c/o jener Innerrhoder Regierung.

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